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Kreisdiakonieverband Ludwigsburg - Einblicke in die soziale Arbeit – ein Vortrag von Dienststellenleiter Herrn Felix Gratz
Die Diakonie ist ein wichtiger sozialer Pfeiler in unserer Kirche. Wer aber kennt die vielfältigen Aufgaben des Kreisdiakonieverbands? Herr Felix Gratz, der Dienststellenleiter des Hauses der Diakonie in Bietigheim, gab uns einen umfassenden Überblick, den er durch eine Präsentation und einige Gegenstände veranschaulichte, die vom Kreisdiakonieverband hergestellt wurden oder dort eine besondere Funktion haben.
Zunächst erläuterte Herr Gratz die Zusammensetzung des Kreisdiakonieverbands. Die Diakonie umfasst alle Gesichtspunkte des Dienstes am Nächsten, die Sozialstation ist der ambulante Pflegedienst vor Ort und die Bezirksstelle die regionale Beratungsstelle. Wichtige Tätigkeitsfelder sind etwa Armut, Schulden- und Suchtberatung, Einsamkeit, Wohnungsnot und Preissteigerungen. Deshalb werden verschiedene Projekte durchgeführt, um den betroffenen Menschen wieder eine Zukunft zu geben. In vielen Bereichen ist die Caritas der Partner der Diakonie. Die Suchtberatung etwa läuft ausschließlich über die Caritas und die Diakonie. Gegenüber Geflüchteten leistet der Kreisdiakonieverband Sozialarbeit und Integration. Ohne Sozialberatung hätten viele Menschen niemanden, an den sie sich wenden könnten. Die Zielgruppe der Tafel sind Menschen mit kleinem Geldbeutel und Langzeit-Arbeitslose. Der Kreisdiakonieverband zählt rund 650 Ehrenamtliche; die Ehrenamtsbeauftragte ist Frau Ströbele, die nach unserer diesjährigen Mitgliederversammlung die Martinushelfer vorstellte – ein Projekt, bei dem Rohstoffe durch Upcycling wieder verwertet werden. Ausführlich ging Herr Gratz auf die Fragen der Besucherinnen und Besucher ein.
Wie seit so vielen Jahren, hat sich das Zusammenwirken in einer Gemeinschaftsveranstaltung des Tammer Krankenpflegevereins, der Landfrauen und des VdK erneut vorzüglich bewährt. Wir danken ganz herzlich Herrn Felix Gratz für den eindrücklichen und sehr fachkundigen Vortrag, unserem Vorsitzenden Dietmar Glaubitz für die einführenden und abschließenden Worte, unserer stellvertretenden Vorsitzenden Ursel Kütter-Hegele für sehr gute vorbereitende Organisation des gemeinsamen Vortragsabends, den Mitwirkenden der drei Vereine für die vorzügliche Zusammenarbeit, allen weiteren Helferinnen und Helfern und den Spendenden, doch auch der evangelischen Kirchengemeinde, die uns das Johannes-Brenz-Haus so freundlich überlassen hat.