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Neujahrsgruß

Im Namen von Vorstand und Ausschuss des Tammer Krankenpflegevereins wünschen wir allen unseren Mitgliedern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Sozialstation und ihren Patientinnen und Patienten sowie der gesamten Tammer Bevölkerung ein gutes, gesegnetes Neues Jahr 2024. Insbesondere wünschen wir ihnen Gesundheit und Wohlergehen und den Kranken schnelle Genesung.

Stets legen wir großen Wert auf eine unvermindert gute Pflege, die von geschulten Pflegefachkräften geleistet wird, wie auch auf die Hilfe in der Hauswirtschaft. Wir wünschen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Kraft für die schweren Herausforderungen.

Ganz herzlich danken wir den zahlreichen Spenderinnen und Spendern, die im vergangenen Jahr unseren Krankenpflegeverein so großzügig unterstützt haben. Diese Spenden tragen entscheidend dazu bei, dass wir unsere Ziele erfolgreich zum Wohl unserer Patienten verwirklichen können. Wir können durch dieses Engagement unsere Arbeit auch weiterhin fachkundig und zugleich mit caritativem und diakonischem Einsatz für unsere Kranken in Tamm vorzüglich ambulant erbringen. Diese großzügigen Unterstützungen helfen uns dabei, unsere über 90-jährige Tradition des Krankenpflegevereins in Tamm erfolgreich fortzusetzen.

Wenn Sie für den Krankenpflegeverein spenden wollen und eine Spendenbescheinigung benötigen, dann bitten wir Sie, sich beim Krankenpflegeverein zu melden. Wir sind Ihnen allen sehr dankbar für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen. Gerne können Sie auch Mitglied werden; wir freuen uns, wenn Sie uns regelmäßig zur Seite stehen. Herzlich grüßt Sie der Vorstand.

 

 

Stand des Tammer Krankenpflegevereins am Weihnachtsmarkt am 10.12.2023

Mit seinem Einsatz für kranke, alte und pflegebedürftige Menschen ist der Krankenpflegeverein seit langer Zeit eine bedeutsame Einrichtung in der Stadt Tamm. Deshalb war er auch dieses Jahr wieder auf dem Tammer Weihnachtsmarkt vertreten und hielt erneut  ein vielfältiges Angebot bereit. Am reich geschmückten Stand auf dem Rathausplatz gab es wieder hübsche handgestrickte Socken für die kalte Jahreszeit und – eine Neuerung – von Frauen des Ausschusses handgefertigte Filztopflappen, aber auch Honig von einem Tammer Imker und in reicher Auswahl Karten für Weihnachten und verschiedene weitere Anlässe, die liebevoll von Künstlerhand gestaltet waren. Vorzügliche, stimmungsvolle Foto-Postkarten zeigten, welch malerische Winkel es im verschneiten winterlichen Tamm zu entdecken gibt. Der stattliche Erlös kam auch dieses Jahr den wohltätigen Zwecken von Krankenpflegeverein und Sozialstation zugute, ohne deren Hilfe vielen kranken und pflegebedürftigen Menschen ein Leben zu Hause nicht mehr möglich wäre.

Wir danken deshalb ganz herzlich unseren Helferinnen und Helfern, die bei dem etwas zugigen Wetter über einen längeren Zeitraum im Einsatz waren – etwa beim Auf- und Abbau des Standes -, Frau Jaiser, Frau Schulz, Frau Schenk und Frau Schopper für die tatkräftige Hilfe am Stand, Frau Herrmann und Frau Fissler für das Stricken der Socken, Frau Weihrauch und Frau Jenner für die Gestaltung der Karten, Frau und Herrn Bleil für die schön geschnitzten Sterne und Weihnachtsbäume sowie Herrn Thalmann für den vorzüglichen Honig. Ebenso gilt unser Dank den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die unsere Arbeit besonders großzügig unterstützt und ihre Verbundenheit mit dem Tammer Krankenpflegeverein und der Sozialstation gezeigt haben. Wenn Sie uns längerfristig unterstützen möchten, können Sie gerne auch Mitglied werden. Mit einem Mitgliedsbeitrag von 20 Euro im Jahr sorgen Sie dafür, dass unsere kranken und pflegebedürftigen Mitbürger so lange wie möglich zu Hause versorgt werden können.

Stand des Tammer Krankenpflegevereins auf dem Weihnachtsmarkt am 10.12.2023

Auch dieses Jahr ist der Krankenpflegeverein wieder auf dem Tammer Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz vertreten; sie finden uns am Stand Nr. 9. Dort stehen wir mit einem vielfältigen Angebot bereit und bieten Ihnen warme handgestrickte Socken in reichlicher Auswahl für die kalte Jahreszeit, erstmals handgefertigte Filztopflappen sowie echten Tammer Honig, künstlerisch gestaltete Weihnachtskarten, schöne Foto-Postkarten vom winterlichen Tamm und weitere diverse Weihnachtsartikel an. Nützen auch Sie die Gelegenheit und besuchen Sie unseren Stand. Der Erlös kommt auch dieses Jahr den wohltätigen Zwecken von Krankenpflegeverein und Sozialstation zugute.

Falls Sie noch nicht Mitglied im Krankenpflegeverein Tamm e.V. sind, können Sie auch direkt am Stand Ihre neue Mitgliedschaft beantragen, und Sie unterstützen mit Ihrem jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 20 EURO nachhaltig die ambulante Pflege von kranken Mitbürgern in Tamm, damit diese möglichst lange zu Hause in ihrer Wohnung versorgt werden können.

Falls Sie noch nicht Mitglied im Krankenpflegeverein Tamm e.V. sind, können Sie auch direkt am Stand Ihre neue Mitgliedschaft beantragen, und Sie unterstützen mit Ihrem jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 20 EURO nachhaltig die ambulante Pflege von kranken Mitbürgern in Tamm, damit diese möglichst lange zu Hause in ihrer Wohnung versorgt werden können.

Dankeschön an Herrn Dr. med. Andreas Richter

Nach vielen Jahren beendet Herr Dr. med. Andreas Richter seine Tätigkeit im Ausschuss des Krankenpflegeverein Tamm e.V., da er aus dem Gemeinderat ausgeschieden ist und damit auch seine Tätigkeit als Vertreter der Stadt Tamm im Ausschuss endet.

Er war für uns stets mit besonderem Engagement ein kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner und Berater. Gerade sein freundliches und auch kritisches Hinterfragen verdient dabei unsere besondere Wertschätzung.

 

In unserer Ausschuss-Sitzung am 15. November 23 haben wir Herrn Dr. Richter mit Dank verabschiedet und unser Vorsitzender Herr Glaubitz überreichte ihm zu diesem Anlass als Dankeschön für sein Engagement ein Weinset. Herr Dr. Richter blickte auf seine Zeit im Krankenpflegeverein zurück, dankte dem Team des Krankenpflegevereins und der Sozialstation und wünschte dem Krankenpflegeverein weiterhin eine gute und erfolgreiche Zeit.

 

Herr Dr. med. Andreas Richter bleibt uns als Mitglied im Krankenpflegeverein Tamm erhalten. Für seine Zukunft wünschen wir ihm weiterhin alles erdenklich Gute mit Glück und Gesundheit.

 

Wir danken ihm im Namen von Vorstand und Ausschuss des Krankenpflegevereins sowie im Namen aller Mitarbeiter der Sozialstation für seine langjährige und ausgezeichnete Mitarbeit im Ausschuss ganz herzlich.

Totengedenken

Gedenken an die verstorbenen Mitglieder

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – Zeit zum Innehalten.

Der Krankenpflegeverein trauert um seine verstorbenen Mitglieder und gedenkt ihrer in Dankbarkeit. Bei allem Schmerz erinnern wir uns an ihre Verdienste und ihre Verbundenheit mit dem Tammer Krankenpflegeverein. Unser ganzes Mitgefühl gilt ihren Angehörigen.

Unsere PKW-Flotte bekommt einen neuen VW-POLO vom Gewinn-Spar-Verein der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg.

In der Übergabeveranstaltung der VRmobile am 29. September 2023 auf Schloss Solitude in Stuttgart konnten Michael Wagensohn und Sabine Hoffmann für die Sozialstation unseres Krankenpflegeverein Tamm e.V. einen neuen VW-Polo übernehmen. Der PKW wurde von den Herren Marcel Autenrieth (links im Bild) und Nico Gräser (rechts im Bild) von der VR-Bank übergeben.

Dieser neue schöne PKW steht der Sozialstation des Krankenpflegevereins Tamm auf Leasingbasis für drei Jahre zur Verfügung. Es ist uns eine große Freude dieses komfortable VR-mobil tagtäglich auf unseren Touren zur ambulanten Pflege unserer pflegebedürftigen und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Tamm einzusetzen.

Der Vorstand des Krankenpflegevereins und das Team der Sozialstation danken der VR-Bank Ludwigsburg  ganz herzlich für diese großzügige Spende.

„Faszination Honigbienen – was wären wir ohne sie?“ – ein Vortrag von Herrn Dr. Dieter Schulz

Im Zug eines zunehmenden Umweltbewusstseins wird in den Zeitungen öfter über Bienen berichtet. Honig ist aber auch gesund und in der Küche vielseitig einsetzbar. Damit war das Thema bestens geeignet für eine gemeinsame Veranstaltung von Krankenpflegeverein, Landfrauen und VdK, und zahlreiche Besucherinnen und Besucher zeigten ihr Interesse. Der Referent, Herr Dr. Dieter Schulz, ist selbst ein leidenschaftlicher Hobbyimker mit einem eigenen Bienenstock in Tamm.

Herr Dr. Schulz begann seinen Vortrag mit dem großen volkswirtschaftlichen Nutzen der Bestäubung, der den Wert des Honigs noch übersteigt. Tatsächlich sind 80 % aller heimischen Pflanzen auf Bestäubung angewiesen, und deshalb zählen Bienen zu den wichtigsten Nutztieren. Er erläuterte genau, wie streng die DIB-Qualitätsrichtlinien für deutschen Imker-Honig sind. Er muss bereits auf einem besonderen Markenglas als „echter deutscher Honig“ ausgewiesen werden, naturbelassen und ausschließlich in Deutschland erzeugt sein und darf einen Wassergehalt von 18% nicht überschreiten. Herr Dr. Schulz erklärte, dass Importhonig nötig ist, riet aber, Honig für den eigenen Bedarf beim Imker unseres Vertrauens zu kaufen.

Im Folgenden befasste sich Herr Dr. Schulz mit den Fähigkeiten der Bienen, der Kommunikation untereinander und mit dem Bienenschwarm. Der Nobelpreisträger Karl von Frisch hat wissenschaftlich ermittelt, dass Honigbienen Pflanzen schon am Geruch, aber auch über ihre Facettenaugen erkennen. Dank ihres hohen zeitlichen Auflösungsvermögens können sie Bewegungen genau aufnehmen. Im Frühjahr schwärmen zwei Drittel eines Bienenvolks mit ihrer Königin aus. Kundschafterbienen erkunden dann ihre Umgebung und teilen ihren Artgenossinnen in einem Schwänzeltanz mit, wo es geeignete Plätze zur Überwinterung des Volkes gibt. Schließlich entscheidet dann das Volk, welcher Platz am besten geeignet ist – deshalb spricht man sogar von „Bienendemokratie“. An den Vortrag schloss sich eine Fragerunde an.

Gewiss hat der Vortragsabend uns gezeigt, wie interessant die Bienen sind, und hat uns gelehrt – wie Herr Glaubitz hervorhob -, Bienen mit anderen Augen zu betrachten. Wie seit vielen Jahren, hat sich das Zusammenwirken in einer Gemeinschaftsveranstaltung des Tammer Krankenpflegevereins, der Landfrauen und des VdK bestens bewährt. Wir danken ganz herzlich Herrn Dr. Schulz für den spannenden und sehr fachkundigen Vortrag, Herrn Glaubitz, unserem 1. Vorsitzenden,  für die einführenden und abschließenden Worte, den Mitwirkenden der drei Vereine für die vorzügliche Zusammenarbeit und allen weiteren Helferinnen und Helfern, doch auch der Stadt Tamm, die uns die Kelter wieder so freundlich überlassen hat.

Vortrag Krankenpflegeverein / Landfrauen / VdK

12.10.2023, 19.30 Uhr in der Kelter

Warum sind Honigbienen so wertvoll?

Berichte über die Honigbiene in Zeitungen und im Fernsehen haben seit ein paar Jahren Konjunktur. Die Imkerei ist zu einem beliebten Hobby geworden und dabei steht oft nicht einmal die Honigernte im Vordergrund. Aber was macht sie denn eigentlich so wertvoll, warum soll sie eines der wichtigsten Nutztiere sein? Welche Fähigkeiten hat die einzelne Biene und welche besonderen Eigenschaften zeichnen das Bienenvolk aus?

Wie finden Bienen ihre Futterquellen, wie orientieren sie sich im Gelände, wie kommunizieren sie untereinander, wie findet ein Bienenschwarm eine geeignete neue Behausung für den nächsten Winter und kann man von einer Intelligenz der Bienen reden?

Mit dem Referenten Dieter Schulz, seit 10 Jahren Hobbyimker, wollen wir an unserem Vortragsabend in der Kelter diesen Fragen nachgehen und dabei einen Einblick erhalten in die faszinierende Welt dieser nützlichen Insekten.

Seelenbalsam - Konzert für Menschen mit Demenz am Sonntag, den 17.09.2023 in Tamm

Gerne verweisen wir als Krankenpflegeverein Tamm auf das von der Stadt Tamm veranstaltete Konzert „Seelenbalsam“ für Menschen mit Demenz mit dem Musica Varia Ensemble der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und dem Programm „Schöner Gigolo“.

Die Stadt Tamm möchte damit Betroffenen eine Teilhabe an Kultur ermöglichen.

Bitte geben Sie die Information über das Konzert Seelenbalsam weiter an Menschen mit Demenz, deren Angehörige/Betreuer, Freunde, Nachbarn, alle, die Sie in Ihrem Umfeld erreichen.

Oft sind Betroffene isoliert und haben weitere Gründe, nicht mehr am sozialen Leben teilzunehmen oder gar eine Kulturveranstaltung zu besuchen.

Gerne dürfen zu dem Konzert auch Menschen mit einer schweren Demenz kommen – oft ist Musik der einzige Zugang zu einem schönen, wenn vielleicht auch kurzem Erlebnis.

Im Bürgersaal Tamm ist auch Platz für Rollstühle!

Der Einlass ist am Sonntag, den 17.09.2023 ab 14.00 Uhr und der Beginn um 15.00 Uhr.

Der Eintritt ist kostenlos mit Frei-Tickets, die Sie an verschiedenen Stellen bekommen können.

Hospizinitiative - Vorbereitungskurs in Asperg

Geburtstag von Herrn Gysin

Am 25.07.2023 konnte unser langjähriges Ausschussmitglied Bernhard Gysin seinen 80. Geburtstag feiern. Wir danken ihm ganz herzlich, dass er so viele Jahre lang zusätzlich zu seinen zahlreichen Pflichten noch so viel Zeit und Kraft für die verantwortungsvollen Aufgaben im Tammer Krankenpflegeverein aufgewandt hat – davon 26 Jahre (von 1990 bis 2016) im Ausschuss und öfter als Wahlleiter in der Mitgliederversammlung. In seiner Zeit im Ausschuss hat er seine umfangreichen Kenntnisse und Fähigkeiten eingebracht und an tiefgreifenden Veränderungen in Krankenpflegeverein und Sozialstation mitgewirkt, und wir schätzen seinen Einsatz sehr, der stets kranken und pflegebedürftigen Menschen zugute kam. Wir wünschen Bernhard Gysin weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen.

Mit herzlichen Grüßen von Vorstand und Leitung der Sozialstation

Die Urlaubszeit steht bald an - Wie finden pflegende Angehörige einen Ferien-Ersatz?

Die Pflege von Angehörigen zu Hause kostet Kraft, daher sollten pflegende Angehörige auch gut auf ihre eigenen Bedürfnisse achten und, wenn möglich, Unterstützung annehmen.

Für viele Menschen ist gerade die Sommerzeit deren Reisezeit. Wer Angehörige zuhause pflegt, muss dabei nicht nur seine Reise buchen, sondern auch organisieren, wer in dieser Zeit die Pflege übernimmt.

Wenn man Urlaub von der Pflege nehmen will, können z.B. zwei Alternativen infrage kommen: Die Verhinderungspflege und die Kurzzeitpflege. Dabei sollte bei der Auswahl auch immer berücksichtigt werden, was die pflegebedürftige Person möchte!

Bei der Wahl der Verhinderungspflege können ambulante Pflegedienste, Ehrenamtler, Nachbarn oder andere Angehörige einspringen. Die Pflegeversicherung übernimmt dabei die Kosten ab Pflegegrad 2 pro Jahr für insgesamt bis zu sechs Wochen und einer Höhe von 1.612 Euro. Dieser Betrag gilt allerdings nur, wenn die Ersatz-Pflegenden nicht in einem Haushalt mit den Pflegebedürftigen leben oder nah mit diesen verwandt oder verschwägert sind. Übernehmen Enkel oder Geschwister die Verhinderungspflege, gibt es weniger Geld.

Auch für die stationäre Kurzzeitpflege werden ab Pflegegrad 2 die Kosten im Jahr für bis zu acht Wochen und 1.774 Euro insgesamt übernommen. Die gewählte Einrichtung muss dafür von der Pflegekasse anerkannt sein. Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege sind auch kombinierbar. Außerdem können nicht ausgenutzte Mittel der Verhinderungspflege für die Kurzzeitpflege genutzt werden.

Es ist den pflegenden Angehörigen zu empfehlen, die entstehenden Kosten vor der Urlaubsplanung genau durchzurechnen. So müssen Unterkunft und Verpflegung in Einrichtungen der Kurzzeitpflege von der pflegebedürftigen Person selbst gezahlt werden.

Zu beachten ist auch, dass der Zuschuss der Pflegekasse sich nicht am Pflegegrad bemisst. Mit einem höheren Pflegegrad wird es in den Kurzzeitpflegeeinrichtungen oder bei einer ambulanten Pflege aber teurer. Das bedeutet also, je höher der Pflegegrad ist, desto weniger Tage kann man sich leisten, beziehungsweise umso mehr muss man zuzahlen.

Insgesamt sollte aber vor allem die Ersatzpflege rechtzeitig, möglichst 2 – 3 Monate vorher, organisiert werden, denn leider besteht kein Rechtsanspruch auf einen freien Kurzzeitpflegeplatz während einer geplanten Reise. Unterstützung bei der Suche eines planbaren Kurzzeitpflegeplatzes können Sie z.B. bei der Vermittlungsstelle des Landratsamt Ludwigsburg erhalten.
(Kontakt: 07141- 14469971 oder kurzzeitpflege@landkreis-ludwigsburg.de)

Wenn Sie Fragen zu Möglichkeiten und Kosten bei der Verhinderungspflege zu Hause haben, die sogenannte „stundenweise“ Verhinderungspflege durch einen Pflegedienst, wenden Sie sich gerne an die Sozialstation unseres Krankenpflegevereins in Tamm.

Mit herzlichen Grüßen von Vorstand und Leitung der Sozialstation.

Dank an alle Helferinnen und Helfer beim Fleckafescht am 15. / 16.07.2023

Die Blutdruckmessung hat bei uns am Fleckafescht schon eine bewährte Tradition, und auch dieses Jahr konnten sich die Besucherinnen und Besucher am neuen Standort nahe unserer Sozialstation wieder selbst davon überzeugen, wie zuverlässig unsere Mitarbeitenden die Blutdruckmessung durchführen und wie gründlich sie ihre Kunden beraten. Dies war ein Beweis dafür, dass wir über geschulte Fachkräfte verfügen, bei denen kranke und pflegebedürftige Menschen in besten Händen sind.

Auch in diesem Jahr wurde wieder die bewährte Blutzuckermessung angeboten, und wertvolle Informationen rund um die Themen Pflege und Gesundheit wurden durch einige ausgelegte Faltblätter vermittelt. Darüber hinaus erhielten die Besucherinnen und Besucher am Stand auch nähere Auskünfte über unser Angebot und unsere Tätigkeiten. Den wohltätigen Zwecken von Krankenpflegeverein und Sozialstation kam zudem der Verkauf unserer Karten zugute, die großen Zuspruch fanden. Die Karten waren – wie jedes Jahr – liebevoll von Künstlerhand gestaltet und wurden – etwa auch mit gepressten Blumen – in vielseitiger Auswahl angeboten. Erstmals waren auch gefilzte Topflappen im Angebot.

Wir danken ganz herzlich Herrn Badmann von der Rathaus-Apotheke Tamm und den Mitarbeitenden von Krankenpflegeverein und Sozialstation, die bei dem heißen Hochsommerwetter über einen längeren Zeitraum im Einsatz waren, darunter Frau Jaiser, Frau Pfefferle und Frau Schulz, sowie den Künstlerinnen der Karten, Frau Jenner, Frau Weihrauch und Frau Herrmann, Frau Pfefferle, Frau Schenk, Frau Schopper und Frau Schulz, die die schönen Topflappen selbst gefilzt haben, und besonders auch Frau Schmidt und Herrn Geisler von der Selbsthilfegruppe in Vaihingen an der Enz, die eigens zur Blutzuckermessung nach Tamm gekommen waren.

Wir bedanken uns aber auch bei den zahlreichen Kunden sowie den Spenderinnen und Spendern, die uns ihre Verbundenheit mit dem Tammer Krankenpflegeverein und der Sozialstation gezeigt haben. Die sehr erfreulichen Rückmeldungen zur Arbeit der Sozialstation, die wir dabei in zahlreichen Gesprächen bekommen haben, bestärken unseren Vorsatz, unsere Bemühungen zum Wohle der kranken und pflegebedürftigen Menschen in Tamm fortzusetzen.

Stand des Tammer Krankenpflegevereins beim Fleckafescht am 15./ 16.07.2023

Am 15./16.07.2023 ist der Tammer Krankenpflegeverein beim Fleckafescht wieder mit einem eigenen Stand vertreten. Auch dieses Jahr bieten wir neben umfangreichem Informationsmaterial die bewährte Blutdruck- und Blutzuckermessung an. Von fachkundigen Personen erhalten Sie eine gründliche Beratung. Die Messung erfolgt kostenlos, Spenden sind aber stets willkommen. Zudem erwartet Sie eine breit gefächerte Auswahl schöner, künstlerisch gestalteter Karten. Besuchen auch Sie unseren Stand und zeigen Sie Ihre Verbundenheit mit dem Tammer Krankenpflegeverein. Sie finden uns in der Bissinger Straße direkt vor der Volksbank. Mit Ihrer Spende helfen Sie, dass unser Verein und die Sozialstation ihre vielseitigen Aufgaben gegenüber pflegebedürftigen Menschen weiterhin in unvermindert guter Qualität wahrnehmen können. Selbstverständlich können Sie auch gerne Mitglied werden.

Hospizinitiative - Vortrag zur Vorsorgevollmacht

Veranstaltungsreihe LEBENsWERT

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung Informationsabend

Referent: Martin Dengler, Geschäftsführer Betreuungsverein für den Landkreis

11. Juli 2023, 19.00 Uhr

Katholisches Gemeindezentrum, Lenauweg 9, 71696 Möglingen

Die Hospizgruppen Asperg - Tamm - Möglingen und Markgröningen

in Zusammenarbeit mit Ökumenische Hospizinitiative

Vortrag nach der Mitgliederversammlung

„Hospiz – Begleitung in der letzten Lebensphase“

Wir denken nicht gerne an den Tod, doch wenn er kommt, wünschen wir uns Zuwendung und Begleitung für unsere letzten Tage. Deshalb sind wir dankbar, dass es die Hospiz- und Sitzwachengruppe in Tamm gibt. Da der Krankenpflegeverein einer ihrer Träger ist, lag es nahe, dass Frau Dorothea Burkhardt, die Koordinatorin, die Arbeit der Sitzwachengruppe einmal im Anschluss an eine Mitgliederversammlung vorstellte. Seit 1997 gibt es die Sitzwachengruppe, und sie hat bisher mehr als 300 sterbende Menschen zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim begleitet. Sie unterstützt ein würdiges Sterben und begleitet oft noch über den Tod hinaus die Angehörigen. Frau Burkhardt berichtete, dass die ehrenamtlich Mitarbeitenden sich vom Einfühlungsvermögen leiten lassen und unterschiedlichste Erfahrungen gemacht haben – Trost und Ruhe, aber auch Ohnmacht. Im Gegenzug bekommen sie von den Sterbenden und Angehörigen aber oft viel Zuneigung.  Die Sitzwachengruppe unterliegt der Schweigepflicht und dem Datenschutz. Sie ist ökumenisch und wendet sich an alle unabhängig von Herkunft und Religion.

Frau Burkhardt sprach aber auch an, dass es immer weniger Helferinnen und Helfer gibt und sich deshalb die Hospizgruppen zusammenschließen. Ende 2023 geht die Tammer Hospizgruppe unter das Dach der Hospiz-Initiative Ludwigsburg. Frau Burkhardt warb deshalb um neue Mitglieder, um den Dienst aufrecht erhalten zu können. Zum Abschluss ihres Berichts ging Frau Burkhardt ausführlich auf die Fragen der interessierten Besucherinnen und Besucher ein.

Wir danken ganz herzlich Frau Burkhardt für den eindrücklichen Vortrag, der uns nachdenklich gestimmt, aber vortrefflich mit einem für uns alle wichtigen Thema vertraut gemacht hat, Herrn Glaubitz für die einführenden und abschließenden Worte und allen weiteren Mitwirkenden, die zum Gelingen des Vortrags und des Abends beigetragen haben.

Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass am Tag der Pflege, am Freitag, dem 12.05.2023, ein Filmabend der Hospiz- und Sitzwachengruppe im Bürgersaal in Tamm stattfindet, zu dem auch wir einladen möchten.

Bericht zur Mitgliederversammlung des Tammer Krankenpflegevereins am 20.04.2023

Seit der letzten Mitgliederversammlung sind im Tammer Krankenpflegeverein einige Neuerungen zu verzeichnen, wie unser Vorsitzender Dietmar Glaubitz in seinem Bericht erfreut bekanntgab. So verfügt der Krankenpflegeverein inzwischen über eine eigene Homepage, das Gebäude Hauptstraße 96, in dem sich die Sozialstation befindet, wird noch dieses Jahr an das Wärmenetz angeschlossen, und mit Frau Kütter-Hegele hat der Krankenpflegeverein seit März eine Vertreterin zur Weiterentwicklung der Ökumenischen Hospizinitiative Ludwigsburg. Zudem dankte Herr Glaubitz den Sponsoren des neuen Opel Corsa, den Besucherinnen und Besuchern des Benefizkonzerts im Dezember für die Spenden und der Stadt Tamm für die gute Zusammenarbeit.

An Stelle von Herrn Michael Wagensohn, des Leiters der Sozialstation, der an diesem Abend verhindert war, trug Frau Sabine Hoffmann, die verantwortliche Pflegefachkraft, den von ihm bestens vorbereiteten Bericht vor. Sie führte aus, dass die Sozialstation auch 2022 einen Überschuss vorweisen konnte. Neu war die Einführung einer lebenslangen Beschäftigtennummer für die Mitarbeitenden in der Pflege. Wir freuen uns über die unvermindert große Zahl der Patienten, die uns ihr Vertrauen schenken. Ein Wermutstropfen ist aber die angespannte Personalsituation, die zur Streichung einer Tour geführt hat. Um weiterhin eine große Patientenzahl in unverminderter Qualität versorgen zu können, hofft die Sozialstation auf Verstärkung.

Auch der ideelle Bereich und der Vermögensbereich des Krankenpflegevereins weisen, wie unser Schatzmeister Hans-Joachim Strohbach in seinem Kassenbericht ausführte, einen Überschuss auf. Ganz herzlich danken wir für die großzügigen Spenden und Mitgliedsbeiträge, unter denen stattliche Einzelspenden besonders hervorzuheben sind. Dass beim Hausnotruf für Mitglieder die Grundgebühr entfällt, hat sicher dazu geführt, dass wir einige neue Mitglieder gewinnen konnten. Dennoch hat der Krankenpflegeverein auch einige Verluste durch Tod oder Wegzug zu vermelden, wir freuen uns sehr über neue Mitglieder. Vielleicht gelingt es auch Ihnen, noch weitere Menschen von den Vorteilen einer Mitgliedschaft zu überzeugen.

Gemäß dem in der Satzung festgelegten Rhythmus standen dieses Jahr die Wahlen der stellvertretenden Vorsitzenden und des Schriftführers an. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende, Frau Ursula Kütter-Hegele, und der bisherige Schriftführer, Herr Arno Sauer, bewarben sich wieder und wurden in ihren Ämtern bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Kassenprüferinnen, Frau Karin Bommer-Schmid und Frau Edith Janke. Die Wahlen wurden – wie auch die Entlastung von Vorstand und Ausschuss – von Herrn Gerhard Maier durchgeführt.

Im Anschluss an den offiziellen Teil berichtete Frau Burkhardt, die Koordinatorin der Hospiz- und Sitzwachengruppe, von ihrer Arbeit. Näheres dazu folgt in Kürze. Der Abend hat also gezeigt, welchen wertvollen Dienst der Krankenpflegeverein für die Kranken und Pflegebedürftigen der Stadt Tamm leistet. Wir danken ganz herzlich den Mitarbeitenden in Krankenpflegeverein und Sozialstation, die in einer angespannten Situation ihr Bestes gegeben haben. Unser herzlicher Dank gilt zugleich den übrigen Mitwirkenden des Abends, Frau Burkhardt von der Hospiz- und Sitzwachengruppe für den gelungenen Vortrag, der Jungmusikerin und dem Jungmusiker des Musikvereins für die musikalische Begleitung mit Trompete und Tuba und allen weiteren Helferinnen und Helfern, die an den unterschiedlichsten Stellen zum Gelingen der Mitgliederversammlung beigetragen haben.

Hospiz- / Sitzwachengruppe Tamm

Wir, von der Sitzwachengruppe Tamm, sind eine überschaubare Anzahl an Ehrenamtlichen, die diesen Dienst kostenlos bei den anfragenden Menschen tun. Wir wollen dieses Angebot gerne bekannter machen und ausweiten. Die Kommunen und Kirchengemeinden und Pflegeeinrichtungen sowie der Krankenpflegeverein Tamm unterstützen unser Bemühen und möchten die Hospizarbeit in den Orten Asperg, Tamm, Möglingen und Markgröningen stärken. Zusammen mit der Ökumenischen Hospizinitiative Ludwigsburg haben wir deshalb diese Veranstaltungen organisiert.

Wie können Sie uns unterstützen?

  • kommen Sie zu unseren Veranstaltungen
  • machen Sie unser Angebot bekannt und fragen Sie bei Bedarf an
  • werden Sie Teil der Hospizgruppe, als Mitarbeiter und Mitarbeiterin im Ehrenamt

Alle Informationen zur Veranstaltungsreihe und zum Ehrenamt in der ambulanten Hospizarbeit finden Sie auf

www.lebenswert.hospiz-ludwigsburg.de

 

Information an alle Mitglieder des Krankenpflegevereins

In der letzten Aprilwoche wird der Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2023 per Lastschriftverfahren eingezogen. Wir möchten daher darauf aufmerksam machen, uns rechtzeitig mitzuteilen, wenn sich Ihre Bankverbindung geändert haben sollte.

Gleichzeitig auch nochmals recht herzlichen Dank für alle im vergangenen Jahr eingegangenen Spenden. Sollten bei jemanden noch irgendwelche Spendenbescheinigungen fehlen (leider haben wir nicht alle Adressen der Spenderinnen und Spender), so teilen Sie uns doch dieses bitte mit.

Danke für einen neuen PKW

Sehr geehrte Geschäftsleute, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie Sie alle wissen, ist unser Krankenpflegeverein Tamm e.V. der diakonische und caritative Betreiber der Sozialstation in Tamm. Diese versorgt im Stadtgebiet Tamm mit großem Engagement und Freude an 365 Tagen im Jahr in vier Schichten morgens, mittags, abends und auch nach Bedarf nachts im ambulanten Pflegedienst regelmäßig gut 100 Pflegefälle zuhause. Für diesen täglichen Einsatz nutzen wir insgesamt 6 Fahrzeuge.

Die Firma DRIVE marketing GmbH aus München hat für uns kostenfrei in diesem Jahr einen Opel Corsa für unseren Fahrzeugpark organisiert. Die Finanzierung des Fahrzeugs geschieht über die Vermietung von gut sichtbaren Werbeflächen an dem Opel Corsa für die nächsten fünf Jahre von Unternehmen aus Tamm und Umgebung. Diese beteiligten Unternehmen leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen unserer Aufgabenstellung als Krankenpflegeverein. Der neue Kleinwagen unserer Sozialstation ist Ihnen bei seinen Fahrten in Tamm bestimmt schon aufgefallen durch die gut sichtbaren farbigen Werbeflächen auf dem Fahrzeug.

Der Opel Corsa mit großem Schriftzug wird nun tagtäglich in den nächsten Jahre mit den Firmen-Logen unserer Sponsoren auf seinem Weg zu unseren kranken und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der Stadt Tamm zu sehen sein. Der Vorstand des Krankenpflegevereins sowie das Team der Sozialstation danken ganz herzlich, auch im Namen aller, die von dem neuen Fahrzeug profitieren werden, den beteiligen Sponsoren:

Auto Janke GmbH, Bauschutz GmbH, Cafe Posto, Edeka Matkovic, eha Siebdruck GmbH, Elektro Fischer, Fisotec Sonnenschutztechnik, Malerbetrieb Pfersich, Mild Haustechnik GmbH, Natalie Klein -Fotografie, Restaurant Estia, Rieger Hausgeräte & Küchenstudio, Schlosserei Reisinger, Szielasko Haustechnik GmbH, Viktoria Bulecza -Ballett für Groß & Klein.

Diese großzügige Unterstützung hilft uns dabei, die über 95-jährige Tradition des Krankenpflegevereins in der Stadt Tamm kompetent weiterzuführen.

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2023

am Donnerstag, 20.04.2023 um 19:30 Uhr in der Tammer Kelter (Kirchplatz 4)

Zu unserer diesjährigen öffentlichen Mitgliederversammlung laden wir alle Mitglieder, interessierte Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein.

Folgende Tagesordnungspunkte sind für den offiziellen Teil vorgesehen:

  1. Begrüßung und Bericht des 1.Vorsitzenden
  2. Bericht der Leitung der Sozialstation
  3. Bericht des Schatzmeisters
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstands und des Ausschusses
  6. Wahlen
    • Vorstand (stv. Vorsitzende/r und Schriftführer/in für jeweils 2 Jahre)
  7. Bestellung der Kassenprüfer für 2024
  8. Sonstiges

In Anschluss an den offiziellen Teil stellt Frau Burkhardt, die Leiterin der Hospizgruppe Tamm, die Arbeit der Hospizgruppe vor.

Freuen Sie sich auch in diesem Jahr wieder auf einen schönen und interessanten Abend mit einem kleinen Imbiss und Getränken für die Teilnehmer der Mitgliederversammlung.

Anträge zu den Tagesordnungspunkten können schriftlich bis spätestens 19.30h am Freitag, den 14.04.2023, in der Sozialstation (Hauptstr. 96, 71732 Tamm) an den Vorsitzenden Herrn Dietmar Glaubitz eingereicht werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und grüßen Sie herzlich.

Vorstand Krankenpflegeverein Tamm e.V. und Leitung der Sozialstation

VdK-Pflegestudie

VdK-Pflegestudie

Pflege geht uns alle an.

In Deutschland werden 80 Prozent der über vier Millionen Pflegebedürftigen zuhause versorgt – allein in Baden-Württemberg betrifft dies rund 378.000 Menschen. Für unsere Gesellschaft ist die Pflege durch Angehörige enorm wichtig und wird in Zukunft, angesichts des demografischen Wandels, noch wichtiger für die Versorgung von Pflegebedürftigen werden. Dennoch werden die pflegenden Angehörigen von der Politik alleingelassen und ersticken in Bürokratie. Wir fordern, dass die pflegenden Angehörigen endlich ausreichend unterstützt werden!

Die VdK-Pflegestudie, durchgeführt von der Hochschule Osnabrück, liefert erstmals belastende Daten über die aktuelle Situation der häuslichen Pflege in Deutschland. Auch für Baden-Württemberg liegt nun eine Auswertung vor, deren Ergebnisse am 19. Mai auf der Landespressekonferenz in Stuttgart vorgestellt wurden.

Landesweite Studienergebnisse für Baden-Württemberg

Die VdK-Pflegestudie offenbart die massiven Defizite in der häuslichen Pflege – bundesweit, aber auch für die Situation in Baden-Württemberg und liefert hierfür erstmals belastbare Zahlen. Wir stellen die landesweiten Ergebnisse der VdK-Pflegestudie vor, welche den Handlungsbedarf und die VdK-Forderungen zum Thema häusliche Pflege belegen. Zuhause lebende Pflegebedürftige und die sie versorgenden Angehörigen benötigen dringend Unterstützung.

Der Wunsch nach Nächstenpflege

Zu Hause alt werden ist der Wunsch fast aller Menschen in Deutschland. Nur 10 Prozent können sich vorstellen, einmal in einem Pflegeheim zu leben. Um die Pflege für die Zukunft zu sichern, muss der Fokus dort liegen, wo die Pflege heute stattfindet – und wo die Menschen auch in Zukunft gepflegt werden wollen: zu Hause, in den eigenen vier Wänden, in der Familie.

Über diesen Pflegeort ist bislang so gut wie nichts bekannt. Der Sozialverband VdK hat deshalb seine 2,1 Millionen Mitglieder befragt:

  • Was wünschen sie sich für die eigene Pflege?
  • Wie sieht die Pflege bei ihnen zu Hause aus?
  • Was hilft ihnen? Was belastet sie?

56.000 Menschen haben an der Online-Befragung im vergangenen Jahr teilgenommen: davon 27.000 pflegende Angehörige und 6.500 Pflegebedürftige. Es ist damit die deutschlandweit größte Befragung zur Nächstenpflege.

Die Auswertung der landesweiten Ergebnisse der VdK-Pflegestudie liefert Erkenntnisse zu folgenden Punkten:

  • Häusliche Pflegearrangements und Bedarfslagen
  • Erwerbstätigkeit und Pflege
  • Unterstützungsleistungen für die häusliche Pflege
  • Beratungsmöglichkeiten
  • Wohnumfeld und technische Unterstützungssysteme
  • Belastungen durch die Pflege
  • Zusammenfassende Gesamtbewertung der Pflegesituation
  • Erwartungen und Forderungen zur häuslichen Pflege
  • Ergebnisse aus der Befragung von Personen ohne Pflegeerfahrung

Elementare Ergebnisse:

Die Belastung durch die Nächstenpflege ist in vielen Fällen hoch.

Nicht zuletzt, weil viele Pflegende selbst schon älter sind und Gesundheitsprobleme haben, die sich durch die Pflegesituation verschärfen. Demenz ist ein zusätzlicher Stressfaktor.

Trotz hoher Belastung werden viele Entlastungsangebote nicht genutzt!

  • 82 Prozent der Befragten beziehen Pflegegeld.
  • 93 Prozent haben bisher keinen Zugang zur Tagespflege gefunden.
  • 86 Prozent haben noch keine Kurzzeitpflege genossen.
  • 80 Prozent rufen den Entlastungsbetrag nicht ab.
  • 70 Prozent verwenden die zustehende Verhinderungspflege nicht.
  • 62 Prozent nutzen keinen Pflegedienst.

Pflege- und Entlastungsleistungen gibt es nicht zum Nulltarif.

Da oft Aufzahlungen notwendig werden, verzichten viele Betroffene darauf. Die Pflegeinfrastruktur ist mangelhaft, häufig findet sich kein Angebot vor Ort und dadurch verfällt der Anspruch. Wegen bürokratischer Hürden verzichten viele auf Leistungen. Ohne Pflegeberatung bleibt für sie der Weg zu Entlastungen oft versperrt.

Das Alter des pflegenden Angehörigen, die Wohnverhältnisse und die Erkrankung des Pflegebedürftigen bestimmen die Wahl der Unterstützungsleistungen.

Die festen Leistungsbeträge richten sich aber nach dem Pflegegrad und nehmen auf die Lebensumstände keine Rücksicht. Das Abrufen der Leistungen wird als willkürlich, starr und bürokratisch wahrgenommen. Das passt nicht zu den individuellen Bedürfnissen.

Für die Zukunft:

Die Wünsche für die Zukunft spiegeln die Gegenwart: Mit 62 Prozent haben verheiratete Frauen im Alter zwischen 40 und 60 Jahre, die auf dem Land leben, die höchste Bereitschaft einen Angehörigen zu pflegen. Doch sie brauchen den passenden Rahmen, um zu pflegen, Wahlfreiheit und fachliche Begleitung.

Die Herausforderungen der nächsten Jahre sind immens.

Die Baby-Boomer kommen in einigen Jahren in das Alter, in dem die Pflegebedürftigkeit wahrscheinlicher wird. Der Fachkraftmangel in der Pflege wird sich noch verstärken. Alle Ausbildungs- und Personaloffensiven werden daran nichts ändern können – es ist ein demografisches Problem. Deshalb müssen die Pflegeexperten dort eingesetzt und konzentriert werden, wo sie unabdingbar sind: im Krankenhaus, im Altenheim, in der Intensivpflege. Pflegefachkräfte und pflegende Angehörige dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Nächstenpflege zu stärken ist das Gebot der Stunde.

Hier geht es zum Download der VdK-Pflegestudie BW:

VdK-Pflegestudie: 2. Regionalauswertung Baden-Württemberg.pdf

https://www.vdk.de/bawue/downloadmime/5971/VdK_Pflegestudie_2._Regionalauswertung_Baden-Wu_rttemberg.pdf

Planung Inklusives Wohn-Projekt - Nördlich Calwer Straße

Idee und Planungstand für ein inklusives Wohn-Projekt „Nördlich Calwer Straße“

- Vortrag in der Mitgliederversammlung des Krankenpflegevereins -


Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Krankenpflegevereins am Donnerstag, den
28.04.2022 in der Kelter, stellte Herr Schäffler, Bereichsmanager der habila GmbH, ein in
Kooperation mit dem Krankenpflegeverein Tamm geplantes inklusives Wohn-Projekt
„Nördlich Calwer Straße“ mit einer PowerPoint-Präsentation vor. Zunächst stellte er habila
vor, ein gemeinnütziges soziales Unternehmen. Habila besteht in 22 Städten und betreut 1.600
Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung. Die nächste Einrichtung
befindet sich in Markgröningen. Der Name ist zusammengesetzt aus den Begriffen
„habilitare, habitare, laborare“ und bedeutet „befähigen, wohnen, arbeiten“. Habila möchte
dezentraler werden, plant daher dieses neue inklusive Wohn-Projekt und überlegt sich, in
Tamm etwas zu bewegen. In dem geplanten vierstöckigen Gebäude ist jeder Wohnraum
barrierefrei. Es sind dabei auf zwei Etagen 24 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung
vorgesehen. Die Wohnungen im obersten Stockwerk sollen für ambulant betreutes Wohnen
für Senioren bereitgestellt werden. Die ambulante Kurzzeitpflege ist ähnlich wie ein Leben zu
Hause, erfolgt aber dort, wo eine Pflege zu Hause zeitweise nicht möglich ist. Es ist dabei
eine Zusammenarbeit mit der Sozialstation geplant; tagsüber agiert die Sozialstation, nachts
kann Vorort eine Fachkraft von habila bei Bedarf schnell unterstützen. Das vorgesehene
inklusive Wohn-Projekt ist sehr lokal und nahe am häuslichen Wohnen. Gerne will habila in
den beiden unteren Etagen eine inklusive Kindertageseinrichtung ermöglichen. Für das
Quartier kann als Begegnungsort für die Bewohner von Hohenstange der Mehrzweckraum der
Kindertageseinrichtung außerhalb der Kita-Zeiten genutzt werden. Herr Schäffler führte
weiter aus, dass diese Räumlichkeiten auch mehrfach genützt werden können.
Für den Krankenpflegeverein und die Sozialstation ist es ganz wesentlich, erläuterte Herr
Glaubitz ergänzend, dass beide ihre Ideen in das geplante inklusive Wohn-Projekt mit
einbringen und im Bereich der Pflege mit habila zusammenarbeiten möchten. Er führte weiter
aus, dass die Sozialstation ambulante Hilfe bei Menschen leisten kann, die dort wohnen
werden. Es ist geplant, zusammen mit habila im oberen Geschoss Räume partiell für eine
ambulante Kurzzeitpflege frei zu halten. Herr Schäffler ergänzte, dass die ambulante
Kurzzeitpflege eine Zwischenform zwischen häuslicher Pflege und Pflegeheim ist. Sie ist z.B.
nach einem Klinik-Aufenthalt wichtig. Der Nachtdienst sei mit der Sozialstation schwierig,
doch sei per Knopfdruck schnell die Fachkraft der habila vor Ort zur Stelle. Die Menschen
leben in einer Wohnung, nicht im Heim. Mit dieser Zusammenarbeit könnte eine
wohnortnahe Versorgung erreicht werden.
Für das geplante inklusive Wohn-Projekt in Tamm sind einige Hürden und
Herausforderungen zu meistern und habila befindet sich dazu noch in Verhandlungen mit der
Stadt Tamm und den zuständigen Fachbehörden.
Wir danken Herrn Schäffler für den gelungenen und interessanten Vortrag, der wichtige
Einblicke in dieses geplante soziale inklusive Wohn-Projekt ermöglicht hat, Herrn Glaubitz
für die einführenden und abschließenden Worte und allen weiteren Personen, die zum
Gelingen des Vortrags und des Abends beigetragen haben.

Bericht zur MDK Prüfung

MDK-Prüfung erbrachte ein ausgezeichnetes Ergebnis

Unsere Sozialstation hat bei der jüngsten Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen am 01.02.2022 in allen Bereichen mit der Note "1,0" und einem Notendurchschnitt von 1,0 ein hervorragendes Ergebnis erzielt.
Dies bestätigt den hohen Qualitätsstandard in der Pflege, den unser Pflegeteam täglich leistet.
Wir freuen uns über das beeindruckende Ergebnis dieser unabhängigen Prüfung, die den Pflegebereich und die Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten genauestens bewertet. Das Ergebnis zeigt zugleich, wie wichtig uns Ihre Gesundheit und Ihr Wohlergehen sind. Wir sind stets für Sie da, wann immer Sie uns brauchen!

Den umfassenden Prüfbericht können Sie sich hier herunterladen.

Bericht zur Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung des Tammer Krankenpflegevereins am 28.04.2022

Letztes Jahr fand die Mitgliederversammlung corona-bedingt erst im Oktober statt, und so bezog sich der Rückblick diesmal nur auf ein halbes Jahr, doch schon in diesem Zeitraum hat sich im Krankenpflegeverein und der Sozialstation einiges bewegt.

So beschloss der Vorstand Ende 2021 die Einführung einer eigenen Homepage für Krankenpflegeverein und Sozialstation - der Auftrag ist bereits erteilt -, und fast zeitgleich beschloss er, dass für Mitglieder des Krankenpflegevereins zukünftig die Anschlussgebühr für den Hausnotruf entfällt. Dies und vieles mehr gab unser Vorsitzender Dietmar Glaubitz in seinem Bericht bekannt. Zudem befürworten Vorstand und Ausschuss, dass 2025 zum 100-Jahr-Jubiläum eine Feier mit Rahmenprogramm veranstaltet wird, und die Mitgliederversammlung signalisierte ihre Zustimmung.

Der Leiter der Sozialstation, Michael Wagensohn, berichtete, dass die Sozialstation insgesamt Ende 2021 auch in Zeiten knapper Kassen einen Überschuss vorweisen konnte. Die Zahl der Patienten ist auf weit über 100 gestiegen, und es freut uns, dass uns so viele Personen ihr Vertrauen schenken, doch der damit verbundene Arbeitsumfang stellt die Sozialstation bei gleichzeitigem Verlust einiger Mitarbeiterinnen vor große Herausforderungen. In diesem Zusammenhang sprach Herr Wagensohn ausführlich den großen Personalnotstand an – deshalb hofft die Sozialstation auf Verstärkung.

Auch der ideelle Bereich und der Vermögensbereich des Krankenpflegevereins weisen, wie unser Schatzmeister Hans-Joachim Strohbach in seinem Kassenbericht ausführte, einen Überschuss auf. Großzügig waren die Spenden und Mitgliedsbeiträge, für die wir uns ganz herzlich bedanken. Die Mitgliederzahl ist zwar geringfügig, aber stetig zurückgegangen. Umso mehr freuen wir uns über neue Mitglieder. In diesem Zusammenhang wurde auch erwähnt, dass der Krankenpflegeverein die Patienten finanziell großzügig entlastet – so werden etwa auch viele Kosten wie die Investitionskosten oder die Altenpflege-Azubi-Abgabe den Patienten nicht in Rechnung gestellt. Vielleicht gelingt es auch Ihnen, noch weitere Menschen von den Vorteilen einer Mitgliedschaft zu überzeugen.

Um den in der Satzung festgelegten Rhythmus einzuhalten, wurden 2021 der Vorsitzende, Dietmar Glaubitz, und der Schatzmeister, Hans-Joachim Strohbach, nur für die Zeit bis 2022 gewählt. Beide Amtsinhaber standen für eine Wiederwahl bereit und wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Zugleich war die Amtszeit für zwei Ausschussmitglieder, Frau Lioba Schenk und Frau Silvia Schopper, abgelaufen – auch sie bewarben sich wieder und wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als Kassenprüferinnen wurden Frau Karin Bommer-Schmid und Frau Edith Janke wiedergewählt. Die Wahlen wurden – wie auch die Entlastung von Vorstand und Ausschuss – in bewährter Weise von Herrn Werner Eilermann durchgeführt.

Im Anschluss an den offiziellen Teil berichtete Herr Ferdinand Schäffler, der Bereichsmanager der habila GmbH, über ein inklusives Wohnprojekt im Neubaugebiet Nördlich Calwer Straße. Hierüber wird in Kürze berichtet. Der Abend hat also gezeigt, welchen wertvollen Dienst der Krankenpflegeverein für die Kranken und Pflegebedürftigen der Stadt Tamm leistet. Wir danken ganz herzlich den MitarbeiterInnen in Krankenpflegeverein und Sozialstation, die gerade auch in Zeiten der Pandemie ihr Bestes gegeben haben. Unser herzlicher Dank gilt zugleich den übrigen Mitwirkenden des Abends, Herrn Schäffler von habila für den gelungenen Vortrag, Frau und Herrn Schnabel für die Spende der leckeren Canapés, den Jungmusikerinnen des Musikvereins für die musikalische Begleitung und allen weiteren HelferInnen, die an den unterschiedlichsten Stellen zum Gelingen der Mitgliederversammlung beigetragen haben.

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